Haflinger
Aktualisiert (Montag, den 11. Oktober 2010 um 08:31 Uhr)
„Der Alpen-Blondschopf“

Entstammend einer Kreuzung aus Araber und Noriker (Alpen-Kaltblut), begann die systematische Zucht erst um 1880. Seinen Namen verdankt es dem Dorf Hafling in Südtirol.
Auch die Queen hat Gefallen an den “Blondschöpfen” mit dem Edelweiß als Brandzeichen gefunden: Anlässlich eines Staatsbesuchs in Österreich bekam Elisabeth II zwei Haflinger geschenkt, mit denen 1971 eine mittlerweile bekannte Zucht in Großbritannien gegründet wurde. Sechs der sieben traditionellen Blutlinien gehen auf Folie 1 zurück, Sohn des Haflinger-Stammvaters 249 Folie. Er wurde 1874 auf dem Hof des Vinschgauers Josef Folie in Südtirol geboren. Seinen edlen Kopf und die ausdrucksvollen Augen verdankt der Haflinger dem Arabereinfluss, der kräftige Körper und der weiße Behang stammen von alpenländischen Kaltblutpferden. Die trittsicheren Hochgebirgspferde setzen Waldarbeiter noch heute an schwer zugänglichen Stellen ein. Vor allem aber werden sie als leistungsfähige Freizeit- und Sportpferde geschätzt. Seit einigen Jahren haben sich die “Alpenquarter” auch in der Westernszene einen Namen gemacht.

