Produktempfehlung
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Zur äußeren Desinfektion der Haut und zum Abdecken von schorfigen, krustigen Wunden, trockenen und schuppigen Ekzemen, sowie zum Feuchtigkeitsschutz.
Kühlbandagen, 100 % dopingfrei. Ohne Vorkühlen, sofortiger Kühleffekt. Selbstkühlende Stütz- und Entlastungsbandagen zur Soforthilfe bei Verletzungen und Insektenstiche, optimal auch bei Mauke (klebt nicht an Wunden).
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Mauke
Aktualisiert (Freitag, den 12. November 2010 um 14:20 Uhr)
Mauke ist eine Hauterkrankung des Pferdes, die auch als Fesselekzem bezeichnet wird. Die Erkrankung beginnt in der Fesselbeuge und kann sich an der Innenseite des Beines bis zu den Sprunggelenken hochziehen. Begleiterkrankungen der Mauke sind häufig Pilz- oder Milbenbefall. Meist beginnt eine Mauke mit dem Fellwechsel im Frühjahr und/oder Herbst. Hierbei kommt es zu kleinen Verletzungen oder einer Reizung der Haut. Dadurch wird die oberste Hautschicht verletzt, die Krankheitserreger können leicht eindringen und sich vermehren.
Ursachen sind vor allem zu feuchte Haltungsbedingungen, mangelnde Hygiene und dadurch eine erhöhte Anzahl von Erregern in der Einstreu oder im Boden oder anatomisch ungünstige Voraussetzungen. So neigen Pferde, die rassebedingt einen langen Fellbehang haben zu Maukebildung. Aber auch Pferde, die sehr gut gehalten und gepflegt werden können von Mauke betroffen sein. Häufig beobachtet man dann vor allem während des Fellwechsels oder während der kalten Jahreszeit die Symptome der Mauke. Hierbei spielen eine größere Belastung des Stoffwechsels sowie ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen eine Rolle. Häufig spielen auch mehrere Ursachen zusammen.
Die Behandlung der Mauke ist meist langwierig und mühsam und bis heute gibt es keine Faustregel zu ihrer Bekämpfung. Wird die Mauke zu spät erkannt oder behandelt, können die obersten Hautschichten völlig zerstört werden und es bildet sich wucherndes Gewebe (sog. "wildes Fleisch"). Dabei wird die Haut wulstartig verdickt und mit tiefen Furchen durchzogen. In solchen Fällen kann nur noch ein Tierarzt helfen, der das überflüssige Gewebe fachgerecht entfernt.
Wie kann beginnende Mauke behandelt werden? Die Wunden werden am besten zuerst mit einer weichen Bürste und einer Lauge aus Kernseife gewaschen. Anschließend mit einem sauberen Tuch ordentlich trocken getupft oder auch geföhnt. Starkes Rubbeln ist zu vermeiden, da dies wiederum zu Hautirritationen führt. Danach mit einer desinfizierenden zinkhaltigen Salbe bzw. Lotion einreiben, in schlimmen Fällen auch einen Verband anlegen, der alle 1 bis 2 Tage erneuert wird. Neben der äußerlichen Behandlung ist auch eine Futterumstellung notwendig.
Füttern Sie ihr Pferd mit ausreichenden Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und aktivieren Sie den Stoffwechsel. Vermeiden Sie einen Eiweißüberschuss, da dieser einen Mangel an Spurenelementen hervorrufen kann, der sich wiederum häufig in Form von Hautveränderungen zeigt. Die Haut wird rissig und platzt auf und lässt Krankheitskeime leicht eintreten. Bei zur Mauke neigenden Pferden, die in hygienisch einwandfreien Bedingungen gehalten werden, empfiehlt sich zu einer optimalen Versorgung mit Nährstoffen die Fütterung eines hochwertigen Mineralfutters, wie z.B. MASTERHORSE HAUT PERFEKT.




