Wählen Sie eine Sprache

German English French Italian Russian Spanish

Produktempfehlung

MASTERHORSE GSM-Forte

mh-gsm-forte

Stabilisiert das Bindegewebe und fördert die Knorpelbildung, sowie den Aufbau von Gelenkschmiere.


MASTERHORSE Urkorn-Light

mh-urkorn-light

Schmackhaftes Natur-Müsli mit reduziertem Eiweißgehalt.


MASTERHORSE Basis

mh-basis

Kräutermineralfutter für Pferde in Ruhe bzw. leichter Arbeit.

Google+

DruckenE-Mail

Bei Gelenkproblemen richtig füttern

Aktualisiert (Montag, den 30. Januar 2012 um 07:50 Uhr)

Kennzeichen / Besonderheiten:
Pferde mit Gelenkproblemen erkennt man an ihrem steifen Gang, vor allem nach längeren Ruhephasen oder an einer leichten bis hochgradigen Lahmheit. Häufig sind die Gelenke angelaufen und das erkrankte Bein wird geschont. Je nach Art des Gelenkproblems laufen sich die Pferde nach einiger Zeit ein.

Für die reibungslose Gelenkfunktion und damit einen guten Bewegungsablauf ist die Gelenkflüssigkeit (Synovia) zuständig. Sie schmiert die Gelenke, federt Bewegungsstöße ab und ernährt den Knorpel. In der Synovia enthalten sind u.a. so genannte Glykosaminoglykane. Dies sind Eiweiß-Zucker-Verbindungen, die die mechanische Belastbarkeit des Bindegewebes bestimmen. Verletzungen, chronische Entzündungen (Arthrosen) oder ständige Überbelastung beschädigen diese „Stossdämpfer“ im Gelenk. Die Zusammensetzung der Gelenkschmiere und des Gelenkknorpels ändert sich mit dem älter werdenden Tier. Die Wasserbindungsfähig und damit die Belastungsfähigkeit nehmen ab. Um das natürliche Gleichgewicht im Gelenkstoffwechsel wieder herzustellen, müssen entsprechende Nährstoffe zugeführt werden. Über das Futter verabreichte Glykosaminoglykane werden im Stütz- und Bindegewebe angereichert, verbessern die Wasserbindungsfähigkeit und unterstützen dieses auf natürliche Weise. Die Beweglichkeit wird wieder hergestellt und das Pferd kann stärker belastet werden. Bei Bedarf haben sich Teufelskralle, Ingwer und Kräuter, wie Weidenrinde und Ulmenspierkraut zur Unterstützung der Gelenkfunktion bewährt.

Fütterungs- und Haltungs-Tipps:
Die Bewegung des Pferdes muss entsprechend der Probleme angepasst werden, Pferde sind Bewegungstiere. Keine Bewegung schädigt auf Dauer Körper und Geist. Die Kraftfuttermenge  ist dem jeweiligen Bewegungsaufwand des Pferdes anzupassen. Das Gesamteiweiß in der Futterration sollte bei Gelenkproblemen niedrig gehalten werden. Natürliche Glykosaminoglykane helfen auf natürliche Weise der Wiederherstellung der Beweglichkeit.

gelenkproblemeBeispiel- Ration für ein 600 kg Warmblut, leichte Arbeit:

9 kg Heu
1,5 kg URKORN-LIGHT
80 g Mineralfutter BASIS
30 g GSM-FORTE
25 ml Leinöl
Das Pferd mit Gelenkproblemen