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Bei ECS richtig füttern

Aktualisiert (Mittwoch, den 11. August 2010 um 15:20 Uhr)

Equines Cushing Syndrom (ECS) wird ausgelöst durch eine Fehlfunktion der Hypophyse. Die Hypophyse ist eine Hormondrüse im Gehirn, sie reguliert u.a. die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und der Schilddrüsenhormone.
Die Fehlfunktion kann durch einen gutartigen Tumor ausgelöst werden. ECS trifft meist Pferde die älter als 15 Jahre sind.

Folgende Symptome werden beobachtet:
• Langsamer, verzögerter und unvollständiger Fellwechsel (Hirsutismus).
• Wiederkehrende Hufrehe
• Apathie
• Vermehrtes Schwitzen
• Leistungsschwäche, Muskelrückgang
• Gewichtsabnahme
• Vermehrtes Saufen
• Kreislaufstörungen
• Krämpfe.

Durch den ständig erhöhten Cortisol-Spiegel kommt es zu einer Anreicherung von Fett an untypischen Stellen wie Nacken, Hals und Kruppe. Die hohe Konzentration an Cortisol führt zu einer Immunsuppression, die erkrankten Tiere sind anfälliger für Infekte.
Medikamente wie Pergolid regulieren die Hormonausschüttung. An ECS erkrankte Tiere können mit der richtigen Medikamentendosierung fast wieder ein normales Leben führen.